
Samstag, 23. März 2019
Jetzt pendelt es sich langsam ein! 9 Uhr ist eine super Zeit, um in den Ferien aus den Federn zu hüpfen. Zwei Sprünge weiter und man ist im Pool! Zugegeben, so früh am Morgen ist das Wasser noch erfrischend kühl aber es gibt wirklich keinen besseren Start in den Tag - herrlich!
Bis zum Mittag verbrachten wir die Zeit abwechslungsweise jeweils im Wasser und auf den Liegestühlen. Da der Wind nun deutlich nachgelassen hat und die Temperaturen wieder in äusserst erfreuliche Bereiche kletterten, fühlen wir uns endlich wie in Florida ☀️😎
Lunch war heute im Palmetto Pine Country Club beim Golfplatz. Gleichzeitig fand ein „Ehepaar-Turnier“ statt, bei dem zu zweit gegeneinander angetreten wird und jeweils abwechslungsweise der gleiche Ball geschlagen wird. Sie nennen das hier liebevoll (oder passend) „the divorce tournament“ 😀 Wütende Gesichter haben wir aber keine gesehen.
Für Elina folgte das Highlight dann im Anschluss. In unmittelbarer Nähe zum Golfplatz liegt der Fellowship Park, ein grosser Spielplatz mit allerlei Wasserspiel. Genau richtig für unsere kleine Wasserratte. Unermüdlich rannte sie zwischen Rutschbahnen, Schaukeln und Wasserfontänen umher und war gar nich begeistert, als wir den Rückweg nach Hause antraten.
Der Rest des Tages war dann unserem Pool gewidmet. Im absolut angenehm temperierten 25 Grad warmen Wasser lässt es sich perfekt aushalten und wem das noch zu kalt ist, der kann im anliegenden Sprudeltopf die Seele baumeln lassen. Auch unser Grill lief für das Dinner wieder auf Hochtouren. So langsam haben wir es im Griff mit den Temperaturen und das Nachtessen zu einem weiteren, fast kitschigen Sonnenuntergang auf dem gedeckten Sitzplatz war die perfekte Abrundung eines von Wasser geprägten Tages.
Ach ja, wie sich herausgestellt hat, teilen wir unser Schlafzimmer mit Rango, der Eidechse. Der hat es irgendwie durch das Insektengitter ins Innere geschafft. Ja klar, ist ja schliesslich auch ein Reptil und kein Insekt. Sozusagen ein illegaler Einwanderer, vor denen der Donald Trömp bei jeder Gelegenheit warnt. Tja so läuft es in den Südstaaten halt. Vielleicht war er aber auch schon vor uns da und wollte heute einfach mal „hello“ sagen. Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall überraschte er heute Sonja im Kleiderschrank und versteckte sich nach dieser furchteinflössenden Begegnung (für beide) irgendwo unter dem Bett. Vielleicht sehen wir ihn ja bald wieder. Eine Mauer bauen wir deswegen auf jeden Fall nicht - höchstens eine kleine vielleicht, aus Kissen oder so.
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